Plätzchen backen mit weniger Einweg – Tipps für die Weihnachtsbäckerei
Was wäre die Adventszeit ohne den süßen und heimeligen Plätzchenduft. Neben Adventskranz und Weihnachtsmarktbesuch gehören leckere Plätzchen einfach zur Vorweihnachtszeit dazu. Teig kneten, ausrollen, ausstechen und rein in den Ofen – hmmmm, wie das duftet! Allein oder gemeinsam mit Kindern oder Freund:innen – das macht richtig Freude. Noch mehr Freude bringt es, wenn man dabei auch die Umwelt im Blick hat. Wir zeigen dir, wie du in deiner Weihnachtsbäckerei mit weniger Einweg feine Leckereien zauberst.
Umweltschonende Alternativen: Backutensilien & Co.
Backen mit weniger Einweg fängt nicht erst bei den Zutaten an, sondern auch bei den Utensilien, die du in der Küche verwendest. Beispielsweise ist herkömmliches Backpapier ein reiner Wegwerfartikel und meist mit Stoffen beschichtet, die nicht biologisch abbaubar sind oder sogar gesundheitsbedenklich. Hier kann man auf Alternativen zurückgreifen: Entweder fettest du das Backblech einfach ein, greifst auf kompostierbares Backpapier zurück oder besorgst dir eine Dauerbackmatte – achte hier darauf, dass sie frei von BPA und Dioxin ist. Auch bei den restlichen Utensilien kannst du auf wiederverwendbare oder langlebige Lösungen setzen. Ein Nudelholz kann z. B. aus nachhaltiger Forstwirtschaft kommen oder du improvisierst mit einer Flasche. Auch ist es sinnvoll, bei den Ausstechern auf langlebigen Edelstahl zu setzen anstatt auf Plastik.
Ein paar zusätzliche Tipps:
· Den Plätzchenteig musst du nicht unbedingt in Frischhaltefolie kühlen, eine Schüssel mit Deckel oder Wachspapier reicht aus.
· Du kannst bei einigen Plätzchen beim Backen auch das Vorheizen weglassen, um Energie zu sparen. Zusatz-Tipp: Resthitze nach dem Ausschalten nutzen!
· Umluft statt Ober-/Unterhitze spart ebenfalls Energie. Denn Umluft kommt mit geringeren Temperaturen aus.
· Backformen aus Glas, Keramik und Emaille sorgen für eine gleichmäßigere Verteilung der Wärme und führen zu kürzeren Backzeiten.
KEEP AS EDITORIAL CONTENT — this is general advice about ingredient choices, not an environmental claim about an ECO Brotbox product or the company.
Das hat mehrere Vorteile: Beim ökologischen Anbau deiner Zutaten werden im Gegensatz zur herkömmlichen Landwirtschaft weniger Ressourcen wie Wasser verbraucht und es kommen keine giftigen Pestizide und Chemikalien zum Einsatz. Das ist gut für deine Gesundheit und die Umwelt, was wiederum gut für uns alle ist. Zudem solltest du vor allem beim Kauf von Gewürzen oder Kakao auf ein Fair Trade Siegel achten. Damit wird sichergestellt, dass die Produzent:innen und deren Arbeiter:innen zu angemessenen Bedingungen arbeiten. Regionale Käufe können Transportwege verkürzen.Auch vegane Plätzchen schonen die Umwelt und Tiere: Einfach Butter durch Margarine ersetzen und statt Eiern Apfelmus, Bananen oder veganen Eiersatz verwenden.
Beim Backen Müll vermeiden
Leider ist es gerade beim Backen nicht so einfach, Müll zu vermeiden. Im normalen Supermarkt bekommt man zwar mittlerweile Obst und Gemüse oft unverpackt, bei anderen Produkten stehen die Chancen aber eher schlecht. Solltest du einen Unverpacktladen in deiner Nähe haben, kannst du dort Mehl, Zucker, Backpulver und Co. ohne Verpackung besorgen.
Plätzchen plastikfrei aufbewahren oder verschenken
Wenn alle Plätzchen für die Weihnachtszeit gebacken sind, kannst du sie anschließend in wiederverwendbaren Behältern aufbewahren oder verschenken. Falls du keine klassischen Plätzchendosen zu Hause hast, sind Frischhaltedosen aus Edelstahl eine wunderbare Möglichkeit, um deine Plätzchen aufzubewahren oder auch zu verschenken. Und nein, es ist nicht unhöflich zu sagen, dass man die Dose gerne wieder hätte, dann kann sie im Jahr darauf nämlich wieder mit Plätzchen gefüllt werden!